Die Rohrdorfer Sand und Kies GmbH beabsichtigt ihre bestehende Abbaufläche westlich der Badenerstraße zu erweitern und auf dem derzeitigen Feld östlich der Badenerstraße eine neue Schottergrube zu eröffnen. Die Grube soll eine Fläche von ca. 16 ha umfassen. Abgebaut werden sollen ca. 3 Millionen Kubikmeter (500.000 t bis 1.000.000 t pro Jahr). Die voraussichtliche Abbaudauer wird 13 bis 15 Jahre (maximal 18 Jahre) betragen. Der gewonnene Schotter soll in das bestehende Werk westlich der Badenerstraße verbracht und dort bearbeitet werden.
Für dieses Vorhaben hat die Rohrdorfer Sand und Kies GmbH im Februar 2026 bei der Niederösterreichischen Landesregierung um Genehmigung gem. UVP-Gesetz angesucht. Derzeit erfolgt die Prüfung durch die NÖ Landesregierung. Danach werden die Unterlagen für die Öffentlichkeit zu Einsicht und Stellungnahme aufgelegt.
Die Markrgemeinde Theresienfeld hat von ihrem Recht zur Stellungnahme gebrauch gemacht und eine entsprechendes Schriftstück fristgerecht an des Land NÖ übermittelt [Link].

Wie vielen sicherlich bekannt ist, hat die Rohrdorfer Sand und Kies GmbH bereits im Jahr 2024 um die Erweiterung des Abbaufeldes im Osten von Theresienfeld angesucht. Viele Bürgerinnen un Bürger Theresienfelds sowie die Marktgemeinde selbst haben ja damals ihre Bedenken gegen das Projekt geäußert.
Nun sind die noch ausstehenden Gutachten der Amtsärztin, des Amtssachverständigen für Hydrogeologie und jenes des Amtssachverstängigen für Wasserbau eingetroffen. Weder bestehen aus amtsärtztlicher Sicht Bedenken hinsichtlich Lärm und Staubbelastung noch aus hydrogelogischer was den Schutz des Grundwassers betrifft. Der Wasserbautechniker erteilt klare Auflagen für den Bau eines Brunnens, aus welchem Grundwasser zur Bewässerung der Verkehrswege in der Grube entnommen werden soll.
Die Einwände der Bevölkerung zu diesem Verfahren wurden bis dato noch nicht beantwortet.